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Zugang: für alle zugänglich

Pädagogischer Umgang mit Gegenstimmen in der antisemitismuskritischen Erwachsenenbildung

Antisemitismus im (Berufs-)Alltag wird von Fachkräften und ehrenamtlich Engagierten als schwer greifbar wahrgenommen. Häufig fehlt das Wissen zur Erkennung von und die Sicherheit im Umgang mit Vorfällen in diesem Phänomenbereich. Dabei sind antisemitische Ressentiments und Narrativen strukturell tief verankert und finden sich in allen gesellschaftlichen Institutionen und Bereichen. Ein reflektierender Umgang mit Antisemitismus setzt die Auseinandersetzung mit Antisemitismusverständnissen voraus – und deren Relevanz für das eigene berufliche Handeln. 

Diese Fortbildung bietet einen ersten Einblick in aktuelle antisemitische Dynamiken, wie sie sich etwa in pädagogischen Räumen und institutionellen Strukturen manifestieren. Anhand praxisnaher Fallbeispiele wird die Wahrnehmung für subtile wie offene Formen von Antisemitismus im pädagogischen Alltag geschärft und der Umgang damit professionalisiert. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung ist die Förderung von Selbstreflexion und kollegialem Austausch. Die Teilnehmenden werden ermutigt, eigene Erfahrungen und Handlungsspielräume kritisch zu hinterfragen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.

Das Fortbildungsteam des Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) wird einen thematischen Einstieg geben, Fallarbeiten moderieren und Handlungsoptionen resümieren.

Hinweis zur Anmeldung:

Bitte melden Sie sich über folgenden Link an: https://eveeno.com/350628769

Wir sind anerkannter Bildungsträger bei der Bundeszentrale für politische Bildung/BpB.

Titelbild zum Projekt "AG Strafvollzug und Bewährungshilfe"

E-Learning-Kurs der AG Strafvollzug und Bewährungshilfe

E-Learning-Kurs der AG Strafvollzug und Bewährungshilfe

Dauer: ca. 80 Minuten

Kurseinblick in das Kapitel zum Thema
Grafik mit Gründen für die Inhaftierung
Kursvorschau 03: AG Strafvollzug und Bewä

Die AG Strafvollzug und Bewährungshilfe hat ein E-Learning zum Onboarding neuer Mitarbeiter*innen zivilgesellschaftlicher Träger der Demokratieförderung und Extremismusprävention, die ihre Angebote im Kontext Justiz umsetzen, entwickelt.

Inhalte:

  • Rahmenbedingungen und damit verbundene Besonderheiten der Arbeit im Justizvollzug
  • Lebensumstände und damit einhergehende Problemlagen von Inhaftierten
  • Zentrale Aspekte, Grundlagen und Strukturen der sozialpädagogischen Angebote im Justizvollzug
  • Professioneller Umgang mit Herausforderungen und Schwierigkeiten, die sich mit radikalisierten/radikalisierungsgefährdeten Inhaftierten ergeben

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

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Aufbau

Der Kurs ist in die folgenden vier Module unterteilt:

  • Modul 1: Das Gefängnis – Rahmenbedingungen des Justizvollzugs

    In Modul 1 lernen Sie Zahlen zu Inhaftierten und Delikten sowie die historische Entwicklung des Strafvollzugs kennen. Das Modul bietet einen Überblick über die aktuelle Landschaft der Justizvollzuganstalten und skizziert die grundlegende Struktur eines Gefängnisses. Zudem geht es auf Dos and Don’ts der Arbeit im Strafvollzug ein.
  • Modul 2: Lebenssituationen von Inhaftierten

    Modul 2 vermittelt aktuelle Fakten zum Strafvollzug in Deutschland. Es benennt Gründe für Inhaftierungen, beschreibt die soziale und psychologische Situation von Gefangenen und zeigt Besonderheiten auf, die sich daraus für die berufliche Praxis ergeben.
  • Modul 3: Extremismusprävention im Justizvollzug

    In Modul 3 lernen Sie Auftrag, Chancen und Herausforderungen der Extremismusprävention im Justizvollzug kennen. Das Modul erläutert Strukturen der Demokratieförderung und Extremismusprävention im Justizvollzug, zudem definiert es Begriffe wieRadikalisierung und Extremismus. Außerdem werden wesentliche Aspekte einer wirkungsvollen sozialpädagogischen Arbeit im Justizvollzug dargestellt.
  • Modul 4: Zentrale Aspekte und besondere Herausforderungen im Justizvollzug

    Modul 4 beleuchtet die Besonderheiten und eigenen Logiken des Justizvollzugs als Ort der Demokratieförderung und Extremismusprävention. Sie setzen sich mit den Paradoxien sozialpädagogischen Handelns im Haftkontext sowie mit professionellen Grenzen auseinander. Zudem lernen Sie zentrale Zielgruppen im Haftkontext kennen und erfahren, wie eine nachhaltige Beziehungsgestaltung mit ihnen gelingen kann.
Die AG Strafvollzug und Bewährungshilfe und ihr digitales Lernangebot wird gefördert durch:

Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.

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Hinwendungsgründe zu Verschwörungsdenken erkennen und individuelle Handlungsmöglichkeiten entwickeln

Laut einer repräsentativen Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung aus dem Jahr 2023 stimmt mehr als die Hälfte der deutschen Gesellschaft mindestens einer bekannten Verschwörungserzählung zu (Quelle). Doch was bringt Menschen dazu, an Verschwörungserzählungen zu glauben? Die Hinwendungsgründe sind individuell und unterschiedlich. Biografische Ereignisse, (u. a. esoterische) Prägungen im sozialen Umfeld oder Kontakt mit Influencer*innen über Soziale Medien sind Beispiele für Zugänge, die die Annahme von Verschwörungserzählungen begünstigen können. Für den Umgang mit Verschwörungsgläubigen und die Entwicklung von Handlungsoptionen ist es sehr wichtig zu erkennen und zu verstehen, welche Motive und Umstände hinter dem Verschwörungsdenken stehen.

Ausgehend von unserem kostenfreien Selbstlernangebot „VIVA – Verschwörungsdenken individuell verstehen und auffangen“ möchten wir Sie einladen, verschiedenen Hinwendungsgründe zu Verschwörungsdenken sowie sich daraus ableitende Handlungsoptionen bei unserem digitalen Fachtag genauer zu betrachten und mit anderen zu diskutieren.

Zum Programm des Fachtags

Hinweis zur Anmeldung:

Bitte melden Sie sich über folgenden Link an: https://eveeno.com/190730139.

Sie sind verbindlich angemeldet, wenn Sie eine Bestätigung per E-Mail erhalten haben. Die Zugangsdaten zur Video-Konferenz (auf Zoom) senden wir Ihnen kurz vor der Veranstaltung zu. Fragen oder Anregungen schicken Sie gern an elearning@violence-prevention-network.de.

Dieser Fachtag findet im Rahmen des Projekts „VIVA – Verschwörungserzählungen individuell verstehen und auffangen“ statt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und kofinanziert vom US-Generalkonsulat Leipzig.​​​​​​​ Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des US-Generalkonsulats Leipzig dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung.

Mädchen mit einem Handy in der Hand

GaRex | Hate Speech resilient begegnen

Hate Speech resilient begegnen

GaReX | Gaming und Rechtsextremismus

Dauer: ca. 30 Minuten



Die 3 Module vermitteln ehrenamtlich Engagierten Kenntnisse darüber, wie sie Hate Speech im digitalen Raum erkennen und begegnen können. Es werden Mechanismen von Rechtsextremist*innen identifiziert, die zur Verbreitung von Falschnachrichten und Verschwörungserzählungen im digitalen Raum beitragen. Zudem vermittelt der Kurs Strategien der Resilienzförderung für den eigenen Schutz sowie für den Schutz anderer.  

Der rund 30-minütige Online-Kurs richtet sich speziell an Ehrenamtliche mit einer Themensetzung und Kompetenzvermittlung im Zusammenhang Gaming, Hate Speech und Resilienz, die das Ehrenamt sicherer und inklusiver macht. 

Die 3 Module sowie Begleitmaterialien und Online-Weiterbildungsformate ergänzen das bestehende Kursangebot von Violence Prevention Network. Sie ergänzen insbesondere den fünfteiligen Online-Kurs „Gaming und Rechtsextremismus – Wie Rechtsextremist*innen Spieleplattformen missbrauchen”, der sich an pädagogische Fachkräfte richtet und zeigt, wie digitale Spiele unseren Alltag prägen und wie Rechtsextreme sie für ihre Zwecke missbrauchen.

Kurs starten

Seit Juli 2025 werden mehrere Workshops zu Hate Speech online für Ehrenamtliche angeboten. Auf der Veranstaltungsseite finden Sie die nächsten Workshoptermine und die Anmeldemöglichkeiten.

Im Rahmen des Projekts ist eine praxisnahe Broschüre erarbeitet worden. Die Broschüre enthält sowohl vertiefende Informationen anschließend an die Module als auch eine eigenständige Übung für Ehrenamtliche und Engagierte zur Stärkung ihrer Handlungsfähigkeit und Resilienz angesichts von Hate Speech online:

Broschüre herunterladen

  • Modul 1: Hate Speech online erkennen und begegnen

    Im ersten Modul setzen sich Engagierte mit Hate Speech auseinander und lernen praktische Handlungsstrategien dagegen kennen.

    Im Modul werden folgende Fragen beantwortet:

      • Was ist Hate Speech und wer ist wie davon betroffen?
      • Wie kann man Hate Speech entgegengetreten und welche Gesetze helfen dabei?

    Anschließend an die Inhalte gibt es ein kurzes Quiz und eine Sammlung mit hilfreichen Links und Quellen.

  • Modul 2: Rechtsextremismus und Hate Speech durchschauen

    Im zweiten Modul setzen sich Engagierte damit auseinander, wie Rechtsextreme Hate Speech einsetzen.

    Im Modul werden folgende Fragen beantwortet:

    • Was ist Rechtsextremismus?
    • Was hat Rechtsextremismus mit Hate Speech zu tun?
    • Wie versuchen Rechtsextremist*innen, online wie offline Meinungen zu beeinflussen und ihre Ideologie zu verbreiten?

    Anschließend an die Inhalte gibt es ein kurzes Quiz und eine Sammlung mit hilfreichen Links und Quellen.

  • Modul 3: Resilient gegenüber Hate Speech werden

    Im dritten Modul erfahren Engagierte, wie sie ihre Gesundheit durch Resilienz stärken und so langfristig engagiert bleiben können.

    Im Modul werden folgende Fragen beantwortet:

    • Welche Folgen hat Hate Speech für Betroffene?
    • Wie kann ich angesichts von rechtsextremer Hate Speech meine Resilienz stärken?

    Anschließend an die Inhalte gibt es ein kurzes Quiz und eine Sammlung mit hilfreichen Links und Quellen.

Das Projekt wird im Zuge der Fördermaßnahme transform_D gefördert durch Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).

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Titelbild zum E-Learning zu Antisemitismusprävention für Zugewanderte (EAS) mit einem zerbrochenen Davidstern

E-Learning zu Antisemitismusprävention für Zugewanderte (EAS)

E-Learning zu Antisemitismusprävention für Zugewanderte (EAS)

Dauer: ca. 60 Min



Der 4-teilige Kurs vermittelt Kenntnisse über Jüd*innen in Deutschland, Antisemitismus, Nationalsozialismus und Israel. Er richtet sich an nach Deutschland zugewanderte Menschen sowie Dozent*innen von Integrationskursen (bestehend aus Sprach- und Orientierungskursen).

Das rund 60-minütige E-Learning-Angebot und Begleitmaterialien ergänzen das Modul „Geschichte und Verantwortung“ der Integrationskurse. Unser Angebot begleitet den Prozess der Einbürgerung, indem es für nach Deutschland zugewanderte Menschen die besondere historische Verantwortung Deutschlands für die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft und ihre Folgen sowie für den Schutz jüdischen Lebens nachvollziehbar macht.

Der E-Learning-Kurs wird durch pädagogische Materialien für Teilnehmende sowie für Leitungen von Integrationskursen ergänzt. Zudem kann ein Glossar mit zentralen Definitionen und Begriffen in verschiedenen Sprachen heruntergeladen werden. 

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Download der Begleitmaterialien

Begleitmaterial für Leitungen

Begleitmaterial für Teilnehmende

Beratung & Kontakt 

Digitalberatung 
Wenn Sie Fragen zum E-Learning-Kurs oder den begleitenden Materialien haben, wenden Sie sich gerne an die Digitalberatung unter eas@violence-prevention-network.de. 

Telefon-Sprechstunde 
Sie können uns auch telefonisch erreichen: donnerstags, 12:00 – 13:00 Uhr unter folgender Telefonnummer: 0155 6697 9631. 

Für weitere Informationen zum E-Learning Angebot von Violence Prevention Network oder bei technischen Fragen melden Sie sich gerne beim E-Learning-Team unter elearning@violence-prevention-network.de. 

Das Angebot „EAS – E-Learning zu Antisemitismusprävention für Zugewanderte“ wurde 2025 mit dem Preis des eLearning Journals in der Kategorie „Storytelling – Schwerpunkt: Narrative Wertebildung“ ausgezeichnet. 

  • Modul 1: Jüdinnen und Juden in Deutschland

    In Modul 1 lernen Sie die Vielfältigkeit jüdischen Lebens in Deutschland kennen. Das Modul zeigt Auswirkungen von Antisemitismus auf jüdische Menschen sowie die Gesetze zum Schutz jüdischer Menschen in Deutschland.

  • Modul 2: Antisemitismus

    Modul 2 geht der Frage nach, was Antisemitismus ist und wie er funktioniert. Zudem erklärt es, was Stereotype sind und warum es sie gibt. Abschließend lernen Sie, wie Sie gegen Antisemitismus handeln können.

  • Modul 3: Nationalsozialismus

    Modul 3 greift antisemitische Taten in Deutschland während des Nationalsozialismus auf. Zudem erklärt es, wie Deutschland heute an diese Taten erinnert und wie sie ein Leben in Deutschland noch heute beeinflussen.

  • Modul 4: Israel

    Modul 4 zeigt die Geschichte Israels und der palästinensischen Gebiete sowie die Vielfältigkeit der israelischen Gesellschaft. Sie lernen mehr darüber, wie man in Gesprächen über den Nahost-Konflikt Kritik an Israel und Antisemitismus unterscheidet.

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Kindeswohlgefährdung im Kontext Verschwörungsdenken

Der Aspekt der Kindeswohlgefährdung im Kontext eines gefestigten Verschwörungsdenkens im familiären Umfeld wird inzwischen vermehrt diskutiert. Der Workshop beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder und Jugendliche, deren Eltern an Verschwörungserzählungen glauben, in der pädagogischen Arbeit erreicht werden können. Tobias Meilicke von der Beratungsstelle für Betroffene von Verschwörungserzählungen veritas in Berlin wird in einem Input genauer auf die Thematik eingehen und Handlungsstrategien vorstellen.

Anmeldung via: Kindeswohlgefährdung im Kontext Verschwörungsdenken (eveeno.com)

Dieser Workshop findet im Rahmen des Projekts „VIVA – Verschwörungserzählungen individuell verstehen und auffangen“ statt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und kofinanziert vom US-Generalkonsulat Leipzig.​​​​​​​

Verschwörungserzählungen – Rechtsextreme Narrative und Handlungsstrategien 

Verschwörungserzählungen sind in der gesamten Breite der Gesellschaft zu finden. Dabei reproduzieren Verschwörungserzählungen nicht nur demokratiefeindliche Grundannahmen, sondern werden auch in extremistischen Kontexten als Propagandawerkzeug instrumentalisiert. In diesem digitalen Workshop richten wir gemeinsam den Blick auf die Rolle von Verschwörungsdenken und Verschwörungserzählungen im Rechtsextremismus. Ziel ist es zu erarbeiten, inwiefern Verschwörungsdenken die Hauptthemen des Rechtsextremismus prägt, wie Verschwörungserzählungen in der rechtsextremen Propaganda eingesetzt werden, um rechtsextreme Narrative anschlussfähig für die gesellschaftliche Mitte zu machen, und wie dem im pädagogischen Kontext begegnet werden kann.

Anmeldung via: Verschwörungserzählungen – Rechtsextreme Narrative und Handlungsstrategien (eveeno.com)

Dieser Workshop findet im Rahmen des Projekts „VIVA – Verschwörungserzählungen individuell verstehen und auffangen“ statt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und kofinanziert vom US-Generalkonsulat Leipzig.​​​​​​​

Verschwörungserzählungen – Rechtsextreme Narrative und Handlungsstrategien 

Verschwörungserzählungen sind in der gesamten Breite der Gesellschaft zu finden. Dabei reproduzieren Verschwörungserzählungen nicht nur demokratiefeindliche Grundannahmen, sondern werden auch in extremistischen Kontexten als Propagandawerkzeug instrumentalisiert. In diesem digitalen Workshop richten wir gemeinsam den Blick auf die Rolle von Verschwörungsdenken und Verschwörungserzählungen im Rechtsextremismus. Ziel ist es zu erarbeiten, inwiefern Verschwörungsdenken die Hauptthemen des Rechtsextremismus prägt, wie Verschwörungserzählungen in der rechtsextremen Propaganda eingesetzt werden, um rechtsextreme Narrative anschlussfähig für die gesellschaftliche Mitte zu machen, und wie dem im pädagogischen Kontext begegnet werden kann.

Dieser Workshop findet im Rahmen des Projekts „VIVA – Verschwörungserzählungen individuell verstehen und auffangen“ statt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und kofinanziert vom US-Generalkonsulat Leipzig.​​​​​​​

Titelbild zum Kurs "VPN Academy"

Radikalisierungsprozesse

Radikalisie­rungs­prozesse

Dauer: ca. 15 Minuten




Das Modul informiert über Radikalisierungsprozesse und wie man sie erkennen und verhindern kann. Es ist ein Angebot der Violence Prevention Network Academy. Es richtet sich an Unternehmen, Behörden und pädagogische Einrichtungen und zeigt, wie die Violence Prevention Network Academy diese dabei unterstützen kann.

Sie erfahren im ca. 15-minütigen Training:
Was ist eine Radikalisierung?
Wie erkenne ich eine Radikalisierung?
Wer ist betroffen?
Wie verhalte ich mich?

Ebenso zeigt das Training, wie Deradikalisierungs- und Distanzierungsarbeit von Violence Prevention Network konkret aussehen und was sie bewirken. Abschließend erhalten Sie einen Einblick, wie sich eine Zusammenarbeit mit Violence Prevention Network Academy für Betriebe, Behörden oder Akteure der Zivilgesellschaft gestalten kann.

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Eine Frau hält sich das Kinn und blickt nachdenklich nach oben

VIVA Verschwörungs­denken individuell verstehen und auffangen

VIVA Verschwö­rungs­denken individuell verstehen und auffangen

Dauer: ca. 70 Minuten



Eine Frau hält sich das Kinn und blickt nachdenklich nach oben

In diesem Kurs erfahren Sie, welche sozialen, psychologischen und emotionalen Mechanismen hinter Verschwörungsdenken stehen und welche Funktionen der Glaube an Verschwörungserzählungen erfüllen kann.

Dieser Kurs ist zum eigenständigen Lernen online konzipiert und besteht aus sieben verschiedenen Modulen (jeweils ca. 10 Minuten Lernzeit), die aufeinander aufbauen und sich nacheinander freischalten. Ihr Fortschritt wird automatisch gespeichert, daher können Sie jederzeit starten und zwischendurch pausieren. So passt sich der Kurs Ihrem beruflichen und privaten Alltag an.

Ergänzt wird das Selbstlernangebot durch eine Materialsammlung zur weiterführenden Selbstinformation, ein Glossar sowie eine Auflistung von Beratungsstellen, die bei individuellen Anliegen unterstützen können und Online-Workshops.

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  • Modul 1: Grundkenntnisse Verschwörungserzählungen

    Eine Einführung in das Thema Verschwörungserzählungen und die zentralen Begrifflichkeiten.

  • Modul 2: Psychologische Bedürfnisse

    Erklärung der emotionalen Bedürfnisse, die zu einer Hinwendung zu Verschwörungserzählungen führen, und der psychologischen Funktion, die Verschwörungserzählungen individuell einnehmen können.

  • Modul 3: Denkverzerrungen

    Differenzierende Darstellung von verbreiteten Merkmalen irrationalen Denkens und von Merkmalen des Verschwörungsdenkens.

  • Modul 4: Identitätsschutz

    Erläuterung, wie sich der Glaube an Verschwörungserzählungen in der jeweiligen Identität verankern kann.

  • Modul 5: Handlungsoptionen

    Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten bei der Konfrontation mit Verschwörungserzählungen.

  • Modul 6: Fallbeispiel im pädagogischen Setting

    Erlerntes Wissen in einem Fallbeispiel anwenden.

  • Modul 7: Fallbeispiel im privaten Setting

    Erworbene Kenntnisse im Rahmen einer Familienfeier und eines Zweiergesprächs anwenden.

Infos zum Kurs

  • Für wen ist dieser Kurs gemacht?

    Dieser Online-Kurs ist für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Praktiker*innen der schulischen und außerschulischen Jugend-, Bildungs- und Sozialarbeit, sowie Multiplikator*innen konzipiert.

    Er ist für Einsteiger*innen in das Thema Verschwörungsdenken und Verschwörungserzählungen geeignet. Gleichzeitig können Personen mit Vorkenntnissen mit Hilfe der thematischen Schwerpunkte ihr Wissen auch vertiefen.

  • Was ist das Ziel des Kurses?

    Das im Kurs vermittelte Fachwissen ermöglicht Ihnen ein besseres Verständnis dafür, warum Menschen an Verschwörungserzählungen glauben und an diesem Glauben festhalten.
    Dieser Kurs informiert Sie über die psychologischen und sozialen Faktoren, die hinter der Faszination von Verschwörungserzählungen stehen und stellt verschiedene Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Verschwörungserzählungen verbreiten oder diesen anhängen, vor.

  • Wie lange dauert der Kurs?

    Die gesamte Dauer des Kurses beträgt etwa 60 Minuten. Der Kurs ist zum eigenständigen Lernen online konzipiert und besteht aus sechs Modulen mit jeweils ca. 10 Minuten Lernzeit, die aufeinander aufbauen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten bearbeitet werden können. Alle Module können pausiert werden, der Lernfortschritt wird gespeichert.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und kofinanziert vom US-Generalkonsulat Leipzig.

Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des US-Generalkonsulats Leipzig dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung.

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