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Thema: Rechtsextremismus

Ein JVA-Bediensteter in Uniform

Kompass Justizvollzug Thüringen

Kompass Justizvollzug Thüringen

Digitale Fortbildung für Bedienstete im Thüringer Justizvollzug

Dauer: ca. 4 Stunden



Die digitale Fortbildung „Kompass Justizvollzug Thüringen“ gibt Ihnen als Bedienstete*r im Thüringer Justizvollzug die Möglichkeit, Ihr Wissen und Ihre Handlungskompetenzen zu den Themen Radikalisierung und Extremismus u. a. in den Kontexten Reichsbürger*innen” und Rechtsextremismus zu vertiefen. 

Die Online-Fortbildung besteht aus vier Themenschwerpunkten, die jeweils in ein langes Modul (ca. 50 Minuten) und ein kurzes Microlearning (ca. 10-15 Minuten) unterteilt sind. Die Fortbildung ist zum eigenständigen Lernen online konzipiert. Ein Glossar sowie weiterführende Medien ermöglichen Ihnen die zusätzliche Vertiefung und Festigung des erlangten Wissens. Auch finden Sie eine Übersicht zu Angeboten der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit. Die Fortbildung ist durch die modulare Aufbereitung und die Aufteilung in lange und kurze Lerneinheiten gut in den Berufsalltag integrierbar und kann flexibel absolviert werden. 

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Infos zum Kurs

  • Für wen ist diese Fortbildung gedacht?

    Die Fortbildung richtet sich an alle Bediensteten im Thüringer Justizvollzug und bietet Ihnen Unterstützung im Erkennen und im Umgang mit Radikalisierung und Extremismus in verschiedenen Kontexten.

  • Was ist das Ziel der Fortbildung?

    Ziel ist es, dass Sie als Teilnehmer*innen Ihr Wissen zu Radikalisierungsmotiven und Radikalisierungsverläufen sowie zu Handlungsansätzen im Umgang mit radikalisierungsgefährdeten oder radikalisierten Personen erweitern. Sie können Ihre Berufsrolle reflektieren und weiterentwickeln und Ihre professionelle Haltung vertiefen. All dies wird Sie im kompetenten Umgang mit radikalisierten oder radikalisierungsgefährdeten Personen stärken.

  • Welche Inhalte werden in der Fortbildung aufgegriffen?

    Die Fortbildung behandelt den Umgang mit Radikalisierung und Extremismus allgemein (1. Themenschwerpunkt) und insbesondere im Kontext Rechtsextremismus (2.), Verschwörungsdenken (3.) und „Reichsbürger*innen“-Ideologie (4.). Die Module und Microlearnings beinhalten grundlegende Definitionen, aktuelle Statistiken und erläutern Ideologiebestandteile. Sie machen Radikalisierungsprozesse besser erkennbar und verstehbar und vermitteln professionelles Handeln anhand vieler Fallbeispiele.
    So können Sie folgende und ähnliche Fragestellungen beantworten:
    • Wie erkenne ich Radikalisierungstendenzen?
    • Auf welche Symbole muss ich achten?
    • Wie kann ich professionell darauf reagieren?
    • Wie kann ich den persönlichen Umgang im Justizvollzug verbessern?
    • Was bedeutet das neue Wissen für mein Denken und Handeln?

  • Wie ist die Fortbildung aufgebaut?

    Die Fortbildung ist in vier Themenschwerpunkte unterteilt:

    • Umgang mit Radikalisierung und Extremismus
    • Umgang mit Rechtsextremismus
    • Umgang mit Verschwörungsdenken
    • Umgang mit „Reichsbürger*innen”

    Jeder Themenschwerpunkt besteht aus einem umfassenden Modul von ca. 50 Minuten und einem kurzen Microlearning von ca. 10-15 Minuten. Das Modul liefert v. a. Fach- und Hintergrundwissen mit Praxisbezug. Das Microlearning legt einen Schwerpunkt auf die Handlungskompetenz. Am Ende des Moduls und des Microlearnings müssen Sie jeweils ein Abschlussquiz erfolgreich durchlaufen, um ein Fortbildungszertifikat zu erhalten. Bei Nicht-Bestehen können Sie das Abschlussquiz wiederholen.  

    Die Module und Microlearnings beinhalten einen Medienmix aus Texten, Audios, Videos, Bildern und Grafiken sowie viele praxisnahe Übungen und Fallbeispiele, um das erlangte Wissen direkt einüben zu können.  

  • Wie funktioniert die Anmeldung zur Fortbildung?

    Die Anmeldung beinhaltet folgende Schritte:

    Schritt 1: Registrierung

    Registrieren Sie sich hier auf der Webseite für die E-Learning Plattform von Violence Prevention Network. Nutzen Sie dafür unbedingt Ihre berufliche E-Mail-Adresse, da die Inhalte der Online-Fortbildung nur für E-Mail-Adressen des Thüringer Justizvollzugs freigeschaltet sind.

    1. Die Registrierungsseite erreichen Sie über das Klicken auf „Registrieren“ oben rechts in der Menüleiste oder über das Klicken des folgenden Links: https://kurse.elearning-vpn.digital/login/signup.php  
    2. Lesen und bestätigen Sie die Datenschutzerklärung und Nutzungsvereinbarung.  
    3. Registrieren Sie sich mit einem Anmeldename, einem Kennwort, Ihrer beruflichen E-Mail-Adresse sowie Ihrem Vor- und Nachnamen. Achten Sie bei der Auswahl des Anmeldenamens und des Kennworts auf die konkreten in grau formulierten Vorgaben. 
    4. Sie erhalten eine Bestätigungs-E-Mail in Ihrem beruflichen Postfach, in der Sie auf den Link klicken müssen, um Ihre E-Mailadresse zu bestätigen. Klicken Sie auf der daraufhin erscheinenden Webseite auf „Weiter“, um die Bestätigung abzuschließen. 

              Schritt 2: Einschreibung

              Nachdem Sie sich erfolgreich registriert haben, können Sie sich hier für die Online-Fortbildung „Kompass Justizvollzug Thüringen“ einschreiben und erhalten Zugang.

              1. Klicken Sie auf den Kurs-Link: https://kurse.elearning-vpn.digital/course/view.php?id=43
              2. Wählen Sie die Option „Einschreiben“ aus.
              3. Anschließend werden Sie zur Kursseite geleitet und können mit der Fortbildung beginnen.

                Wenn Sie sich später erneut anmelden, gelangen Sie über das Anklicken des Kurs-Links oder über „Meine Kurse“ in der Menüleiste im oberen Bereich des Fensters und das Anklicken des Kurses „Kompass Justizvollzug Thüringen“ zum Kursraum.

              Die digitale Fortbildung „Kompass Justizvollzug Thüringen“ ist Teil des Projekts „BLICKPUNKT – Extremismusprävention in Strafvollzug und Bewährungshilfe“ von UNITYED e. V. und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie vom Thüringer Ministerium für Justiz, Migration und Verbraucherschutz. Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.

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              Gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

              „Oh shit, was soll das denn?!“ – Mit Shitstorms umgehen

              Immer wieder werden einzelne engagierte Personen oder Organisationen im Internet angegriffen. Teils kommt es dabei zu einer Flut von negativen Kommentaren, Abwertungen und Beleidigungen.  

              Im Workshop werden wir uns mit solchen Shitstorms befassen. Wir stellen anhand von Beispielen dar, wie Shitstorms typischerweise verlaufen und wie sie teils bewusst genutzt werden. Außerdem besprechen wir gemeinsam Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Shitstorm, damit Sie als Engagierte im Notfall gut gewappnet sind.  

              Wir empfehlen Ihnen zur Vorbereitung den kostenlosen Online-Kurs „Hate Speech resilient begegnen“ (ca. 30 Minuten): https://elearning-vpn.digital/kurse/garex-hatespeech/.  

              Stärken Sie Ihre Stimme für Demokratie und Vielfalt – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! 

              Hinweis zur Anmeldung:

              Bitte melden Sie sich über folgenden Link an:

              https://eveeno.com/439348642

              Sie sind verbindlich angemeldet, wenn Sie eine Bestätigung per E-Mail erhalten. Die Zugangsdaten zur Video-Konferenz (Zoom) senden wir Ihnen kurz vor der Veranstaltung zu. Fragen oder Anregungen schicken Sie gern an elearning@violence-prevention-network.de.

              Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Projekts „GaReX – Hate Speech resilient begegnen“ statt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

              Das Projekt wird im Zuge der Fördermaßnahme transform_D gefördert durch Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).

              Gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

              Hate Speech und Rechtsextremismus in digitalen Jugendkulturen am Beispiel Gaming

              Im Rahmen Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen ist Ihnen möglicherweise bereits begegnet, dass ein Großteil der Jugendlichen regelmäßig digitale Spiele spielt. Auf Online-Plattformen sowie in einzelnen Games stoßen Spielende jedoch auch auf Hassbotschaften (Hate Speech) und rechtsextreme Inhalte.

              In diesem Workshop lernen Sie, Hate Speech und Rechtsextremismus im Gaming besser zu erkennen und aktuelle Entwicklungen in diesem Kontext einzuordnen. Darüber hinaus bietet der Workshop Raum für den Austausch mit anderen Ehrenamtlichen und Engagierten über eigene Erfahrungen und praktische Ansätze zur Prävention sowie Intervention

              Wir empfehlen Ihnen zur Vorbereitung den kostenlosen Online-Kurs „Hate Speech resilient begegnen“ (ca. 30 Minuten): https://elearning-vpn.digital/kurse/garex-hatespeech/. Der Kurs zeigt Ihnen, wie Sie Hate Speech im digitalen Raum erkennen und begegnen können. Das Absolvieren des Online-Kurses ist keine Voraussetzung für die Workshop-Teilnahme.


              Werden Sie aktiv angesichts von Hass und Rechtsextremismus im digitalen Raum – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

              Hinweis zur Anmeldung:

              Bitte melden Sie sich über folgenden Link an:

              https://eveeno.com/107836122

              Sie sind verbindlich angemeldet, wenn Sie eine Bestätigung per E-Mail erhalten. Die Zugangsdaten zur Video-Konferenz (Zoom) senden wir Ihnen kurz vor der Veranstaltung zu. Fragen oder Anregungen schicken Sie gern an elearning@violence-prevention-network.de.

              Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Projekts „GaReX – Hate Speech resilient begegnen“ statt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

              Das Projekt wird im Zuge der Fördermaßnahme transform_D gefördert durch Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).

              Zwei Bedienstete der JVA unterhalten sich

              EXchange Brandenburg Digital

              EXchange Brandenburg Digital

              Dauer: Ca. 45 Min pro Themenfeld




              Mit dem Fortbildungsangebot von EXchange Brandenburg Digital können Sie als Anwärter*in oder Bedienstete*r im Justizvollzug oder als Fachperson in der Bewährungshilfe in Brandenburg Ihre Kenntnisse zu verschiedenen Themenfeldern der Radikalisierung vertiefen und Ihre professionellen Handlungskompetenzen stärken.

              Der Online-Kurs zum eigenständigen Lernen beinhaltet drei Themenschwerpunkte mit jeweils drei kurzen Modulen (je ca. 15 Minuten), die die Fortbildungen im Projekt EXchange Brandenburg begleiten. Die Module zu den Themenschwerpunkten werden bis zum Frühling 2026 parallel zur Durchführung der Fortbildungsreihe nach und nach freigeschaltet.

              Weiterführende Quellen, auf die im Online-Kurs verwiesen wird, ermöglichen die Vertiefung und Festigung des erlangten Wissens. Durch die kurzen Lerneinheiten von je ca. 15 Minuten lässt sich das Angebot gut in die Ausbildung sowie den Berufsalltag integrieren und flexibel absolvieren.

              Infos zum Kurs

              • Für wen ist dieser Kurs gedacht?

                Der Kurs ist ein Angebot für Anwärter*innen und und Bedienstete im Justizvollzug und Fachpersonal der Bewährungshilfe in Brandenburg. Das Angebot richtet sich insbesondere an Fortbildungs-Teilnehmer*innen des Projekts EXchange Brandenburg. Es ist auch für Bedienstete zugänglich, die die Fortbildungen noch nicht in Anspruch genommen haben.

              • Was ist das Ziel des Kurses? / Was kann ich aus dem Kurs mitnehmen?

                Der Kurs begleitet und ergänzt die Fortbildungen des Projekts EXchange Brandenburg mit digitalen Selbstlerneinheiten. Teilnehmende des Online-Kurses erhalten bzw. vertiefen Wissen und Kompetenzen, um diskriminierende bis extremistische Haltungen im Justizvollzug zu erkennen und hieraus resultierenden Konflikten und Herausforderungen professionell begegnen zu können.
              • Wie ist der Kurs aufgebaut?

                Der Kurs besteht aus drei Themenfeldern:

                1. Welche Mechanismen prägen Konflikte in meinem Arbeitsalltag?
                2. Wie kann ich Rechtsextremismus erkennen und begegnen?
                3. Wie kann ich mit Aussagen von Verschwörungsdenkenden und „Reichsbürger*innen” umgehen?

                Jedes Themenfeld beinhaltet drei 15-minütige Lerneinheiten, die sich mit verschiedenen Bereichen der übergeordneten Frage befassen.

              • Wie funktioniert die Anmeldung zum Online-Kurs?

                Die Teilnehmer*innen der Fortbildungen von EXchange Brandenburg erhalten im Rahmen ihrer Teilnahme den Zugang zum Kurs. Bedienstete, die noch keine Fortbildung besucht haben, erhalten auf Anfrage beim Projektteam unter elearning@violence-prevention-network.de nach Prüfung der Zugangsberechtigung (Anwärter*in oder Bedienstete*r des Justizvollzugs bzw. Fachpersonal der Bewährungshilfe in Brandenburg) den Zugang zum Kurs.

              • Ministerium der Justiz und für Digitalisierung

              • Deutsche Postcode Lotterie

              Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und kofinanziert von der Deutschen Postcode Lotterie und dem Ministerium der Justiz und für Digitalisierung des Landes Brandenburg.

              Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung.

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              Gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

              Gemeinsam Hate Speech im Ehrenamt begegnen

              Ob in Sozialen Medien, Kommentarspalten oder Messenger-Gruppen: Hate Speech im Netz trifft immer wieder auch Menschen, die sich ehrenamtlich für ein solidarisches Miteinander und demokratische Werte stark machen. Insbesondere antidemokratische bis offen rechtsextreme Akteur*innen greifen Engagierte online an.  

              Im Workshop lernen Sie, Hate Speech im digitalen Raum besser einzuordnen und passend darauf zu reagieren. Darüber hinaus bietet der Workshop Raum für den Austausch mit anderen Engagierten und Ehrenamtlichen über eigene Erfahrungen, Herausforderungen und Ansätze zur Förderung der eigenen Resilienz.  

              Wir empfehlen Ihnen zur Vorbereitung den kostenlosen Online-Kurs „Hate Speech resilient begegnen“ (ca. 30 Minuten) zu absolvieren: https://elearning-vpn.digital/kurse/garex-hatespeech/.  

              Hinweis zur Anmeldung:  

              Bitte melden Sie sich über folgenden Link an: 

              https://eveeno.com/123529241

              Sie sind verbindlich angemeldet, wenn Sie eine Bestätigung per E-Mail erhalten. Die Zugangsdaten zur Video-Konferenz (Zoom) senden wir Ihnen kurz vor der Veranstaltung zu. Fragen oder Anregungen schicken Sie gern an elearning@violence-prevention-network.de

              Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Projekts „GaRex – Hate Speech resilient begegnen“ statt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.  

              Stärken Sie Ihre Stimme für Demokratie und Vielfalt – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! 

              Das Projekt wird im Zuge der Fördermaßnahme transform_D gefördert durch Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).

              Gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

              Kompetent im Ehrenamt – Hate Speech entgegentreten

              Immer wieder kommt es online zu Hass und Gewalt – auch gegen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und sich für ein solidarisches Miteinander einsetzen. Für eine offene, diskriminierungsfreie Arbeit ist es wichtig, Hate Speech im digitalen Raum entgegenzuwirken. Der Workshop soll dazu beitragen, Hate Speech besser zu erkennen und adäquat darauf reagieren zu können, insbesondere im Ehrenamt. Sie erhalten außerdem die Möglichkeit, sich mit anderen Ehrenamtlichen über Ihre diesbezüglichen Erfahrungen auszutauschen.

              Hinweis zur Anmeldung:  

              Bitte melden Sie sich über folgenden Link (Anmeldung über eveeno.com) zur Veranstaltung an. Sie sind verbindlich angemeldet, wenn Sie eine Bestätigung per E-Mail mit den Zugangsdaten zur Video-Konferenz (auf Zoom) erhalten haben. Um ein intensives Arbeiten und einen produktiven Austausch zu gewährleisten, ist die Anzahl der Teilnehmenden auf maximal 20 Personen begrenzt. Fragen oder Anregungen schicken Sie gern an: elearning@violence-prevention-network.de.

              Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Projekts „GaRex – Hate Speech resilient begegnen“ statt, mehr Informationen dazu finden Sie auf der Kurs-Detailseite GaRex – Hate Speech.

              Mädchen mit einem Handy in der Hand

              GaRex | Hate Speech resilient begegnen

              Hate Speech resilient begegnen

              GaReX | Gaming und Rechtsextremismus

              Dauer: ca. 30 Minuten



              Die 3 Module vermitteln ehrenamtlich Engagierten Kenntnisse darüber, wie sie Hate Speech im digitalen Raum erkennen und begegnen können. Es werden Mechanismen von Rechtsextremist*innen identifiziert, die zur Verbreitung von Falschnachrichten und Verschwörungserzählungen im digitalen Raum beitragen. Zudem vermittelt der Kurs Strategien der Resilienzförderung für den eigenen Schutz sowie für den Schutz anderer.  

              Der rund 30-minütige Online-Kurs richtet sich speziell an Ehrenamtliche mit einer Themensetzung und Kompetenzvermittlung im Zusammenhang Gaming, Hate Speech und Resilienz, die das Ehrenamt sicherer und inklusiver macht. 

              Die 3 Module sowie Begleitmaterialien und Online-Weiterbildungsformate ergänzen das bestehende Kursangebot von Violence Prevention Network. Sie ergänzen insbesondere den fünfteiligen Online-Kurs „Gaming und Rechtsextremismus – Wie Rechtsextremist*innen Spieleplattformen missbrauchen”, der sich an pädagogische Fachkräfte richtet und zeigt, wie digitale Spiele unseren Alltag prägen und wie Rechtsextreme sie für ihre Zwecke missbrauchen.

              Kurs starten

              Seit Juli 2025 werden mehrere Workshops zu Hate Speech online für Ehrenamtliche angeboten. Auf der Veranstaltungsseite finden Sie die nächsten Workshoptermine und die Anmeldemöglichkeiten.

              Im Rahmen des Projekts ist eine praxisnahe Broschüre erarbeitet worden. Die Broschüre enthält sowohl vertiefende Informationen anschließend an die Module als auch eine eigenständige Übung für Ehrenamtliche und Engagierte zur Stärkung ihrer Handlungsfähigkeit und Resilienz angesichts von Hate Speech online:

              Broschüre herunterladen

              • Modul 1: Hate Speech online erkennen und begegnen

                Im ersten Modul setzen sich Engagierte mit Hate Speech auseinander und lernen praktische Handlungsstrategien dagegen kennen.

                Im Modul werden folgende Fragen beantwortet:

                  • Was ist Hate Speech und wer ist wie davon betroffen?
                  • Wie kann man Hate Speech entgegengetreten und welche Gesetze helfen dabei?

                Anschließend an die Inhalte gibt es ein kurzes Quiz und eine Sammlung mit hilfreichen Links und Quellen.

              • Modul 2: Rechtsextremismus und Hate Speech durchschauen

                Im zweiten Modul setzen sich Engagierte damit auseinander, wie Rechtsextreme Hate Speech einsetzen.

                Im Modul werden folgende Fragen beantwortet:

                • Was ist Rechtsextremismus?
                • Was hat Rechtsextremismus mit Hate Speech zu tun?
                • Wie versuchen Rechtsextremist*innen, online wie offline Meinungen zu beeinflussen und ihre Ideologie zu verbreiten?

                Anschließend an die Inhalte gibt es ein kurzes Quiz und eine Sammlung mit hilfreichen Links und Quellen.

              • Modul 3: Resilient gegenüber Hate Speech werden

                Im dritten Modul erfahren Engagierte, wie sie ihre Gesundheit durch Resilienz stärken und so langfristig engagiert bleiben können.

                Im Modul werden folgende Fragen beantwortet:

                • Welche Folgen hat Hate Speech für Betroffene?
                • Wie kann ich angesichts von rechtsextremer Hate Speech meine Resilienz stärken?

                Anschließend an die Inhalte gibt es ein kurzes Quiz und eine Sammlung mit hilfreichen Links und Quellen.

              Das Projekt wird im Zuge der Fördermaßnahme transform_D gefördert durch Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).

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              Verschwörungserzählungen – Rechtsextreme Narrative und Handlungsstrategien 

              Verschwörungserzählungen sind in der gesamten Breite der Gesellschaft zu finden. Dabei reproduzieren Verschwörungserzählungen nicht nur demokratiefeindliche Grundannahmen, sondern werden auch in extremistischen Kontexten als Propagandawerkzeug instrumentalisiert. In diesem digitalen Workshop richten wir gemeinsam den Blick auf die Rolle von Verschwörungsdenken und Verschwörungserzählungen im Rechtsextremismus. Ziel ist es zu erarbeiten, inwiefern Verschwörungsdenken die Hauptthemen des Rechtsextremismus prägt, wie Verschwörungserzählungen in der rechtsextremen Propaganda eingesetzt werden, um rechtsextreme Narrative anschlussfähig für die gesellschaftliche Mitte zu machen, und wie dem im pädagogischen Kontext begegnet werden kann.

              Anmeldung via: Verschwörungserzählungen – Rechtsextreme Narrative und Handlungsstrategien (eveeno.com)

              Dieser Workshop findet im Rahmen des Projekts „VIVA – Verschwörungserzählungen individuell verstehen und auffangen“ statt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und kofinanziert vom US-Generalkonsulat Leipzig.​​​​​​​

              Verschwörungserzählungen – Rechtsextreme Narrative und Handlungsstrategien 

              Verschwörungserzählungen sind in der gesamten Breite der Gesellschaft zu finden. Dabei reproduzieren Verschwörungserzählungen nicht nur demokratiefeindliche Grundannahmen, sondern werden auch in extremistischen Kontexten als Propagandawerkzeug instrumentalisiert. In diesem digitalen Workshop richten wir gemeinsam den Blick auf die Rolle von Verschwörungsdenken und Verschwörungserzählungen im Rechtsextremismus. Ziel ist es zu erarbeiten, inwiefern Verschwörungsdenken die Hauptthemen des Rechtsextremismus prägt, wie Verschwörungserzählungen in der rechtsextremen Propaganda eingesetzt werden, um rechtsextreme Narrative anschlussfähig für die gesellschaftliche Mitte zu machen, und wie dem im pädagogischen Kontext begegnet werden kann.

              Dieser Workshop findet im Rahmen des Projekts „VIVA – Verschwörungserzählungen individuell verstehen und auffangen“ statt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und kofinanziert vom US-Generalkonsulat Leipzig.​​​​​​​

              Online-Vortrag: Rechtsextremismus in Gaming-Kontexten

              Im Rahmen der Online-Konferenz „Extremismusprävention“ des Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ der Stiftung Digitale Chancen berichten wir über Rechtsextremismus im Kontext Gaming.  

              Spiele-Plattformen bieten Jugendlichen Raum, sich über das weit verbreitete Hobby Gaming auszutauschen und beim Spielen zu vernetzen. Auf diesen Plattformen werden Jugendliche jedoch auch immer wieder mit rechtsextremen Kommentaren und Inhalten konfrontiert. Rechtsextreme missbrauchen die Popularität digitaler Spiele(-plattformen) und die damit verbundenen Vernetzungsmöglichkeiten für ihre Ziele. Um Sie als pädagogische Fachkraft dabei zu unterstützen, rechtsextreme Inhalte in Gaming-Kontexten zu erkennen und Jugendliche zu befähigen, sich gegen diese zu wehren, erhalten Sie im Rahmen des Vortrags einen Einblick in die Thematik sowie in den Online-Kurs „Gaming und Rechtsextremismus“ für pädagogische Fachkräfte und drei kurze digitale Übungen für den direkten Einsatz in der Arbeit mit Jugendlichen (www.gaming-rechtsextremismus.de).

              Anmeldung via: https://www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de/weiterbilden/onlinekonferenzen

              Der Online-Kurs „Gaming und Rechtsextremismus“ ist im Rahmen des gleichnamigen Projekts entstanden und wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Kurs-Detailseite Gaming und Rechtsextremismus.